Island 3 – Westfjorde – Arctic Char

Der Nordwesten Islands ist beeindruckend schön. Für mich eine Entdeckung und ein Geheimtipp für alle, die es schätzen, sich ganz allein zu fühlen. Atemberaubende Aussichten und farbenprächtige Buchten prägen die Landschaft. Man kommt nicht aus dem Staunen, wenn man um die zahlreichen Fjorde kurvt.

Westfjorde

Abendstimmung

Über eine abenteuerliche Schotterstrasse gelangt man an den „roten Strand“ Raudisandur.

Raudisandur

Raudisandur

Die Küste erstreckt sich bis zum westlichsten Teil Islands, den Latrabjarg-Klippen, ein wahres Vogelparadies.

In Raudisandur steht eine alte schwarze Holzkirche und daneben ein paar Häuser und ein kleines Kaffee, in dem man sich verpflegen kann.

Den ältesten Buchladen in Island findet man im kleinen malerischen Dörfchen Flateyri.

Buchladen in Flateyri

Isländische Bauern züchten hauptsächlich Pferde und Schafe. Bis anfangs des 20. Jh. dienten die Pferde in Island als Reit- und Lasttier, da es praktisch keine Strassen gab. Ab den 50er und 60er Jahren wurde das Islandpferd zum Reitpferd und somit änderte sich auch das Zuchtziel.

Nicht auszudenken vom Landschaftsbild Islands sind die vielzähligen Schafe. Vorsicht ist geboten, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, denn es kommt oft vor, dass eine Herde Schafe gemütlich die Strasse überquert.

In Isafjördur endet unsere Islandreise. Ein kleiner Ort mit einer urbanen Atmosphäre.

moderne Kirche von Isarfjördur

Isafjördur

Saibling mit Sesam und Randen

Der Fischfang in Island ist immer noch von grosser wirtschaftlicher Bedeutung. Trotzdem ist das Angebot in den Restaurants sehr beschränkt. Auf jeder Karte findet man den „Arctic char“ und den Dorsch.

Der Saibling ist der kleine Cousin des „Arctic char“ und ist in der Schweiz ein einheimischer zarter Fisch. Der Sesam ist ein wichtiger Bestandteil der japanischen Küche und das heutige Gericht die Sehnsucht nach Island und gleichzeitig die Vorfreude auf unsere bevorstehende Reise nach Japan.

Zutaten: für 2 Personen

  • 2 Saiblingfilets mit Haut
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 EL Sesam
  • 1 Zitrone
  • 1 gekochte Rande
  • kleine geschälte Apfelstücke als Garnitur
  • japanische Salatsauce

Zubereitung:

  1. Die Saiblingfilets mit Salz und Pfeffer würzen und etwas Zitronensaft darüberträufeln. Die Filets mit dem Sesamöl einpinseln und den Sesam auf die Nichthautseite streuen. Im heissen Öl auf jeder Seite ca. 2 Min. braten.
  2. Die gekochte Rande in feine Scheiben schneiden und die japanische Salatsauce darübergiessen. Mit den Apfelstücken garnieren.
    Das Rezept der Salatsauce finden Sie in einem früheren Beitrag:
    https://magenlosnichtgaumenlos.com/2017/10/17/japanisch-dinieren-mit-blick-auf-die-alpen-sakedon-mit-blattsalat/

Anmerkung: Fischkenner werden bemerkt haben, dass der Fisch auf dem Bild kein Saibling ist. Leider war dieser ausverkauft und ich musste auf eine Lachsforelle ausweichen. Es funktioniert aber der Saibling ist doch eine Spur besser.

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