Japan 2023 – Tohoku – Jakobsnüsse mit Mandarinen und geröstetem Buchweizen

Tohoku liegt im Nordosten Japans und erstreckt sich über 6 Präfekturen. Leider ist es auch bei uns bekannt geworden mit dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami von 2011. Die Japaner haben die betroffenen Landgebiete an der Westküste mit viel Stolz und Initiative wieder besuchstauglich aufgebaut. Wir haben vor allem die Region Iwate erkundet und konnten uns an den spektakulären Landschaften erfreuen. Auf dem Weg nach oben, haben wir einen Halt in Matsushima eingeplant. Dies ist einer der schönsten Orte in Japan. Dank der Lage und geschützt von den umliegenden Inseln, wurde das Dorf grösstenteils verschont vom Erdbeben.

Matsushima

Matsushima

Eine kulinarische Spezialität von Matsushima sind Austern. Dies eine Bemerkung für alle, die meinen Blog anklicken und immer noch einen Magen haben.

Matsushima

Die Tempel und Gärten von Hiraizumi wurden im Jahre 2011 von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. Hiraizumi liegt in der Nähe des heiligen Berges Kanzan und wurde zum religiösen Zentrum der Region. Eine der mächtigsten Familien Japans hatte im 7. Jh. die Residenz in Hiraizumi. Die Stadt verdankte ihren grossen Reichtum den regen Handelsbeziehungen mit dem Rest Japans. Die Stadt, wie auch die Familie ging im 12. Jh. unter aber die Handelsbeziehungen und die wichtigsten Tempel blieben bestehen.

Hiraizumi

Hiraizumi

Hiraizumi

Hiraizumi

Hiraizumi

Hiraizumi

Mit einem Zug von Ichinoseki, dem Tohoku Shinkansen-Bahnhof, erreicht man die Geibikei-Schlucht. Ein Bootsmann führt Sie gemütlich durch die Schlucht. Man kann die Naturschönheiten entlang des Weges geniessen und der Bootsmann erzählt über die Schlucht während der Fahrt. Wie in Venedig, bedient der Bootsmann das Boot nur mit einer Stange und singt dazu ein lokales traditionelles Lied.

Geibikei-Schlucht

Geibikei-Schlucht

Geibi

Jakobsnüsse mit Mandarinen und geröstetem Buchweizen

Zum Abschluss meiner Japanreise widme ich meinen heutigen Beitrag drei Köstlichkeiten von Japan, den Jakobsnüssen, den süssen Mandarinen und dem Sobacha (gerösteter Buchweizen). Dabei steht „cha“ für Tee. In Japan geniesst man den Sobacha auch als Aufguss in kalter oder warmer Form.

Jakobsnüsse mit Mandarinen

Zutaten: für 2 Personen

  • 200 g Jakobsnüsse
  • 2 EL Butter
  • 2 Mandarinen
  • 1 EL Zitronensaft
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • Blattsalat
  • 1 Stängel Dill
  • 2 TL gerösteter Buchweizen (Sobacha)

Zubereitung:

  1. 2 EL Mandarinensaft, Zitronensaft und Olivenöl zu einer Vinaigrette aufschlagen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Jakobsnüsse mit Salz und Pfeffer würzen und im heissen Öl beidseitig je 1 1/2 Min. braten. Am Schluss die Butter dazugeben und die Jakobsnüsse mehrmals mit der flüssigen Butter übergiessen.
  3. Den Blattsalat auf dem Teller verteilen, die Mandarinen in Stücke schneiden und über den Salat verteilen. Die Vinaigrette darübertreufeln, die Jakobsnüsse über dem Salat anrichten. Den Dill sowie den gerösteten Buchweizen darüberstreuen.

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