Japanreise 2018 – Tokio

Einleitend möchte ich ich allen „Magenlosen“ versichern, dass Japan ein ideales Reiseland für uns ist. Es wird grundsätzlich grossen Wert auf die Hygiene und die Frische der Nahrungsmittel gelegt. Zudem tritt man Personen mit einem Ernährungsproblem respektvoll entgegen. Vor der Reise habe ich mir eine Liste mit Nahrungsmitteln, die ich nicht essen sollte, in Japanisch erstellt. Wenn es Zweifel an den Zutaten eines Gerichtes gab, habe ich meine Liste gezeigt. Es kam vor, dass eine Kopie dieses Dokuments direkt in die Küche ging. Auf diese Weise konnte ich die mir vorgesetzten Mahlzeiten problemlos geniessen. Zudem ging es mir gesundheitlich seit meiner Operation nicht mehr so gut wie in Japan. Keine Beschwerden wir Blähungen, Reflux und andere Verdauungsprobleme beeinflussten meine Reise negativ. Vielleicht sollte man sich fragen, wieso die Leute in Japan so alt werden. Die Ernährung ist sicher ein positiver Aspekt dieses Phänomens. 

Tokio – Shinjuku

Endlich war es soweit! Nach wochenlanger Vorbereitung haben wir unsere Reise in Tokio gestartet. Tokio, die grösste Stadt der Welt und trotzdem fühlt man sich nicht eingeengt, verunsichert oder gestresst. Man geht automatisch mit dem Strom. Alle hintereinander auf einer Seite,  in dieselbe Richtung, geduldig und doch zügig.

Es ist eine Herausforderung, sich im Shinjuku-Bahnhof mit Gepäck und nach 15stündiger Reise zurechtzufinden. Hier verkehren täglich 3,6 Millionen Menschen. Das ist knapp die Hälfte der Einwohner der Schweiz. Einmal draussen,  kann man sich heute glücklicherweise mit dem GPS orientieren. Allerdings scheint auch die Technologie in dem Wirrwarr von Strassen und Wolkenkratzern,  nicht immer auf Anhieb zu funktionieren.

Odaiba

Odaiba

Ein Wahrzeichen von Odaiba, der künstlichen Insel in der Bucht von Tokio, ist die “Rainbow-Bridge“, sowie eine Nachbildung der Freiheitsstatue der Vereinigten Staaten.

Yanesen

Yanesen

Yanesen steht für die drei Quartiere Yanaka, Nezu und Sendagi. Trotz der zentralen Lage, blieb dieser Stadtteil von den grossen urbanen Projekten verschont. Man kann hier noch die Athmosphäre des „alten Tokios“ geniessen.

Takeshita-Street

Bedeutend hektischer ist die Takeshita-Street, wo man vor allem Shops für junge Leute finden kann. Für alle anderen Touristen gilt: staunen und schauen! oder… sich ein ausgefallenes Souvenir kaufen.

Shibuya

Ein Wahrzeichen Shibuyas ist der sternförmige Füssgängerstreifen am Ausgang des Bahnhofs. Leider war ich für die Aufnahme nicht ideal positioniert aber es war trotzdem sehr eindrücklich. In Spitzenzeiten überqueren bis zu 15’000 Menschen pro Ampelphase die Strasse. Vor dem Bahnhof findet man ebenfalls die Statue des „treuen Hundes“ Hachikō.

Ginza autofrei

Ginza ist der Stadtteil mit einer Vielzahl von Kaufhäusern, Restaurants und Galerien. Am Wochenende ist die Strasse für den Verkehr gesperrt und verwandelt sich somit in eine Fussgängerzone. Berühmte Edel-Kaufhäuser wie Wako und Mitsukoshi sind hier angesiedelt. Inzwischen ist Ginza in Japan ein allgemeiner Ausdruck für „Einkaufsstrasse“, weshalb man auch ausserhalb von Tokio Ginzas finden kann.

Tsukiji-Markt

Der Tsukiji-Fischmarkt, Teil eines zentralen Grossmarkts, war weltweit der grösste Fischmarkt. Im Oktober fand die letzte Auktion im Tsukiji-Fischmarkt statt. Inzwischen ist der Markt in den Stadtteil Toyosu umgezogen. Was bleibt ist der äussere Markt, der neben Fisch und Meeresfrüchten  auch Gemüse und Früchte anbietet.  Ein Marktspaziergang lohnt sich immer noch. Neben Sushis werden auch andere Speisen angeboten.

Asakusa

Lange Zeit war Asakusa das Vergnügungsviertel Tokios. In Asakusa befindet sich der Senso-ji Tempel, der älteste Tempel Tokios.

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