Gyoza mit Lauch und Sesam

Eine willkommene Abwechslung zu unseren Ravioli sind die asiatischen Gyoza. Kombiniert mit einem Salat, entsteht eine ideale leichte Mahlzeit. Leider sind in den Original-Rezepten meistens Zwiebeln und vielfach auch Kabis, weshalb ich die Gyoza immer selbst herstelle.

Gyoza

Zutaten: für 24 Teigrondellen

  • 24 Stk Teigrondellen (gefroren im Fachhandel erhältlich)
  • 1 kleiner Lauch fein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe gehackt
  • 2 cm Ingwer gehackt
  • 150 g gehacktes Rind- und Schweinefleisch
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 El Sake
  • 1/2 EL Sojasauce
  • 1 KL Sesamsamen
  • 1 EL Sesamöl
  • Öl zum Braten
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Reisessig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Togarashi

Zubereitung:

  1. Den Lauch mit dem Knoblauch und dem Ingwer in einer Bratpfanne kurz andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen, in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen.
  2. Das gehackte Rind- und Schweinefleisch mit Salz und Pfeffer würzen und zum Lauch geben.
  3. Sake, Sojasauce und Sesam beifügen und alles zu einer Masse kneten.
  4. Die Gyoza wie folgt formen:
    – eine Teigrondelle auf die linke Innenhand legen,
    – die Ränder mit Wasser benetzen,
    – 1 KL Füllung in die Mitte geben
    – eine Hälfte über die andere legen (Halbmond) und an der linken Kante festdrücken,
    – den oberen Teil fünf Mal von rechts nach links falten, wobei der untere Teil glatt bleibt.
  5. Das Öl in einer grossen Bratpfanne erhitzen und die Gyoza mit der glatten Fläche nach unten 5 Min. bei mittlerer Temperatur braten, das Sesamöl beigeben.
  6. Warmes Wasser bis zu 1 cm Höhe in die Bratpfanne giessen, zudecken und so lange dünsten bis kein Wasser mehr in der Pfanne ist und der Boden leicht karamellisiert.
  7. Für die Sauce Sojasauce, Reisessig und Zitronensaft mischen, mit einer Prise Togarashi würzen und zusammen mit den Gyoza servieren.

Mein Tipp zum Braten: Ich kleide meine Bratpfanne immer mit einer Backtrennfolie aus und stelle somit sicher, dass nichts am Boden anbrennt.

Ich entschuldige mich bei den Japanern, wenn die Gyoza nicht professionell geformt sind und vielleicht kann ich bei meinem nächsten Aufenthalt in Japan einen Kurs besuchen. 🙂

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