Wenn man in Italien unterwegs ist, trifft man den Fenchel in allen Regionen an. Dieses würzige Knollengemüse hat seinen Ursprung in Italien und ist von der italienischen Küche kaum wegzudenken. In der Antike benutzte man den Fenchel um unangenehme Gerüche zu überdecken. Angebaut wurde das Gemüse ab dem 16. Jh. In Italien werden alle Teile des Fenchels, also die Blüten, die Knolle, die Samen und die frischen Blätter kulinarisch verwendet.
Wenn wir in den Süden Italiens reisen, machen wir meistens in Rom oder Bologna einen Stopp auf dem Nachhauseweg. Beide Städte erachte ich als Aussenmuseum und faszinieren mich immer wieder. Heute möchte ich mit meinen Bildern einige Eindrücke von Bologna vermitteln.

Bologna und die Türme Garisenda und Asinelli

Arkaden von Bologna

Marktstrasse
Der Bildhauer Alfonso Lombardi arbeitete in Ton und Stuck. Die Beweinung des toten Christus kann man in der Kathedrale besichtigen.

Kathedrale San Pietro Bologna

Bologna

Regen in Bologna
Fenchel (Finocchio) gebraten

Fenchel mit Pouletfilet
Zutaten: für 2 Personen als Beilage
- 1 grosse Fenchelknolle
- 1 EL Pflanzenöl
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
- 1 KL Fenchelsamen
- 150 ml Gemüsebouillon
Zubereitung:
- Den Fenchel rüsten und längs in vier Teile schneiden.
- Das Öl in einer Pfanne erhitzen, den Fenchel beigeben und allseitig hellbraun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Fenchelsamen kurz mitdünsten.
- Mit der Bouillon ablöschen und zugedeckt solange köcheln bis er weich ist.
Anmerkung: das Rezept für die Pouletfilets gibt es in meinem nächsten Beitrag zu Italien.